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Leer werdender Fördertopf zeigt Handlungsbedarf


EWO fordert Anerkennung erneuerbarer flüssiger Alternativen für die Wärmebereitstellung

Nach der Ankündigung der Einschränkung der 360 Mio. EUR schweren Sanierungsoffensive für den Kesseltausch im Februar wurde im Mai endgültig deutlich, dass der Fördertopf weitgehend ausgeschöpft ist. Das zeigt für EWO den dringenden Bedarf nach einer breit aufgestellten und technologieoffenen Energiepolitik.

Der rasch leer werdende Fördertopf hat vielen Haushalten und Betrieben die fehlende Planungssicherheit vor Augen geführt. Zahlreiche Gebäude können kurzfristig weder technisch noch wirtschaftlich vollständig auf alternative Systeme der Wärmebereitstellung umgestellt werden. Gerade für den Gebäudebestand braucht es daher praktikable und sofort wirksame Lösungen.

Erneuerbare flüssige Energie: Wirksame Alternative zur Kesseltausch-Förderung
„Das Förder-Aus zeigt, dass wir die Energiewende breiter und realistischer denken müssen. Erneuerbare flüssige Energien, wie etwa das aus der Mobilität bekannte und qualitativ hochwertige HVO ( hydriertes Öl aus tierischen und pflanzlichen Rest- und Abfallstoffen ), können auch in der privaten und gewerblichen Wärmebereitstellung sofort zur CO2-Reduktion beitragen und bieten insbesondere für den Bestand eine wichtige, leistbare Lösung – und das schon in der Beimischung“ , betont EWO-Geschäftsführer Martin Reichard.

EWO fordert daher:

– Technologieoffene, von Förderungen unabhängige, Energiepolitik statt einseitiger Lösungen

– Anerkennung von erneuerbarer flüssiger Energie, wie HVO, als Teil der Energiewende in Mobilität und Raumwärme

– Langfristige Planungssicherheit für Haushalte und Unternehmen

– Nutzung bestehender Infrastruktur zur effizienten Emissionsreduktion

– Faire regulatorische Rahmenbedingungen für alternative Energieträger

Flüssige erneuerbare Brennstoffe wie HVO und FAME ermöglichen die Nutzung bestehender Systeme bei gleichzeitig deutlich reduzierten CO2 -Emissionen – das gilt gleichermaßen für den Transportsektor, die Raumwärme, den Off-Road-Verkehr sowie den Betrieb von Notstromaggregaten. Damit kann erneuerbare flüssige Energie eine entscheidende Brücke für eine leistbare und praxistaugliche Energiewende bilden.

„Das Förder-Aus für den Heizkesseltausch sollte nicht als Warnsignal verstanden werden, sondern auch als Chance, die Energiepolitik breiter und realistischer und vor allem leistbarer aufzustellen. Klimaschutz gelingt nur dann nachhaltig, wenn die Lösungen leistbar, praktikabel und für alle zugänglich bleiben“ , so Reichard abschließend.

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