Noch nie war der Preisunterschied zwischen fossilem Heizöl und nachhaltigen Holzpellets in Österreich so groß wie im April. Während die Ölpreise im Monatsvergleich um 53 Prozent explodiert sind, sind die Pelletpreise im gleichen Zeitraum um 3,7 Prozent gesunken. Für einen durchschnittlichen Haushalt ergibt sich daraus ein Einsparpotenzial von rund 2.727 Euro pro Jahr beim Umstieg auf eine Pelletheizung. Der Branchenverband proPellets rät Haushalten jetzt zum Heizungstausch und fordert von der Bundesregierung ausreichend Fördermittel für den Umstieg auf nachhaltiges Heizen auch im Doppelbudget 2027/28.

„Fossiles Heizen war in Österreich noch nie so teuer und führt gleichzeitig zu einem massiven Abfluss von Wertschöpfung ins Ausland – häufig in Länder, die geopolitisch instabil sind oder Kriege führen. Das ist eine Sackgasse, ökologisch wie ökonomisch. Der Ausstieg daraus ist weit mehr als eine Frage der Kosten: Er bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, die eigene Energieversorgung abzusichern und einen Beitrag zu mehr Unabhängigkeit und Stabilität zu leisten. Wer an der Ölheizung festhält, verbrennt sprichwörtlich sein Haushaltseinkommen“, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria.
Heizungstausch als Inflationsbremse
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Umstieg von einer Öl- auf eine Pelletheizung rechnet sich schneller als jemals zuvor. „Heizen mit Öl ist ein Luxus, den wir uns eigentlich nicht mehr länger leisten dürfen“, sagt Doris Stiksl. „es gefährdet nicht nur das Klima, sondern trägt Milliarden ins Ausland und schwächt damit den Wirtschaftsstandort.“
Förderungen für Heizungstausch auch im Doppelbudget 2027 /2028
Für einen forcierten Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen fordert proPellets Austria eine klare politische Zusage für die Fortführung der Förderungen für den Heizungstausch auch im anstehenden Doppelbudget.
