Vom 18. bis 20. März 2026 verwandelte die Linz AG ihre Räumlichkeiten in Österreichs heißesten Wettbewerbsort für junge Installateure. Aus ganz Österreich traten 14 hochmotivierte Talente an und lieferten echtes Handwerks-Können ab.

v.l.n.r.: LIM Mag. Markus Redl, MSc; Bundeslehrlingswart LIM DI (FH) Gerald Kopsa; Julian Essmeister (3. Platz); David Rohrhofer (1. Platz); Jens Furtmüller (2. Platz); Vizepräsident Bundesspartenobmann-Stv. der WKOOE, Mst. Michael Pecherstorfer; BIM-Stv. Franz Schnöller. Bild: WKOOE, Rudolf Laresser.
An die 13 arbeitsintensive Stunden hatten die Teilnehmer Zeit, um eine realistische Aufgabenstellung zu meistern. Sie umfasst in diesem Jahr insbesondere Maßgenauigkeit, Arbeitsausführung und Dichtheit. Dazu kamen typische Arbeitstechniken der Installation wie Weichlöten, Pressen und Kaltbiegen unter Verwendung der notwendigen Einbauteile (z.B. Waschtischgestell, Kleinspeicher). Die Juroren begutachteten neben sauberer Optik, millimetergenaue Zusammensetzung, effizienten Materialeinsatz und vor allem 100 % Dichtheit der Verbindungen – genau das, was Kundinnen und Kunden im realen Leben erwarten.
Den ersten Platz beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb sicherte sich der Steirer David Rohrhofer (Friesnig Edwin GmbH, Kapfenberg). Der Oberösterreicher Jens Furtmüller (Leibetseder Gas- Wasser- Heizung GmbH & Co KG, Altenfelden) belegte den zweiten und der Niederösterreicher Julian Essmeister (Raiffeisen-Lagerhaus Zwettl eGen, Zwettl) den dritten Platz.
Bundesinnungsmeister-Stv. Franz Schnöller war beeindruckt: „Unsere jungen Installateure haben Vollgas gegeben und gezeigt, was wir Installateure draufhaben. Präzision, Tempo und Fachwissen auf Weltklasse-Niveau – auf unseren Berufsnachwuchs sind wir stolz! Die Veranstaltung eines Bundeslehrlingswettbewerbs wäre nicht möglich, wenn wir nicht starke Partner dabei an unserer Seite hätten. Dazu gehören die Sponsoren des Bundeslehrlingswettbewerbs, bei denen ich mich im Namen der Bundesinnung und aller Landesinnungen bedanken möchte: Würth Handelsges.m.b.H., Fritz Holter Ges.m.b.H., Herz Energietechnik GmbH, Grohe Gesellschaft m.b.H., Poloplast GmbH & Co KG, KE Kelit GmbH, Vogel&Noot – PG Austria GmbH, Wilo SE, Robert Bosch Aktiengesellschaft, Austria Email AG und die Linz AG als Hauptsponsor, die sich großzügig bei der zur Verfügung Stellung ihrer Räumlichkeiten und der Verpflegung aller Beteiligten gezeigt hat. Nicht zuletzt wollen wir auch der Landesinnung Oberösterreich danken, die die Koordinierung vor Ort übernahm, bei der sich Alt-Landesinnungsmeister Alfred Laban federführend beteiligt hat und bei unseren anpackenden Kollegen Gabauer, Hofer und Luksch!“
Bundeslehrlingswart LIM Gerald Kopsa schließt mit seinem Dank nahtlos an: „Die Teilnehmer am Bundeslehrlingswettbewerb haben nicht nur Mut gezeigt, daran teilzunehmen, Ihnen sagen wir einmal Dank für ihre Teilnahme, für die sie und für das Training viel Zeit investiert haben. Das gilt auch für die Juroren und Betreuer, die mit viel Idealismus entscheidend zum erfolgreichen Gelingen des Bundeslehrlingswettbewerbs beitrugen. An dieser Stelle möchte ich auch Klemens Schneider und Markus Eichhorn den Dank der Bundesinnung aussprechen, die den Wettbewerbsplan erstellt und die diesjährige Aufgabenstellung definiert haben! Im Grunde verdienten alle 14 Teilnehmer eine hohe Anerkennung– ihr habt gezeigt, dass Handwerk angesagt, technisch anspruchsvoll und voll im Trend ist.“
Die Top 5 diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerbs qualifizieren sich zusammen mit den besten Fünf von 2027 für die Österreichische Staatsmeisterschaft (AustrianSkills) 2027. Der Sieger der Staatsmeisterschaften repräsentiert Österreich bei den WorldSkills 2028, der Zweitplatzierte bei den EuroSkills 2029. Die Teilnahme ist der kürzeste Weg internationale Aufmerksamkeit zu erlangen – und die Bestätigung, wie zukunftssicher und aufregend der Beruf Installations- und Gebäudetechnik ist.
Der Vizepräsident der WK Oberösterreich Michael Pecherstorfer zeigte durch seine Anwesenheit bei der Preisverleihung, dass die Lehre ein österreichisches Erfolgsmodell der Berufsausbildung ist. Wer eine Lehre macht, kann beruflich viel erreichen.
