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Aktuellen Meldungen zufolge können heuer ab 2. November wieder Förderanträge für den Heizkesseltausch gestellt werden.

Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, plädiert jedoch weiterhin für einen umfassenden und verlässlichen Rechtsrahmen für die Wärmewende.

„Das ist eine positive Nachricht für Haushalte und für die gesamte Heizungsbranche. Nach dem Ende der Fördermittel im Juli und dem damit verbundenen Stillstand kommt der Heizungstausch damit hoffentlich wieder in Gang. Das schafft rechtzeitig vor dem Winter einen wichtigen Impuls für die Menschen, ihre fossile Heizung auf ein erneuerbares System umzustellen“ , sagt Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ.

Der Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme ist dabei nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, betont der EEÖ, sondern schützt Haushalte vor der fossilen Kostenfalle. Insgesamt müssten bis 2040 jährlich rund 90.000 fossile Heizungen in Österreich durch erneuerbare Systeme ersetzt werden. Dafür sei über Förderungen hinaus ein konsistenter politischer Rahmen notwendig, so der EEÖ, der folgende Anforderungen erfüllt:

– verlässliche Förderungen

– ein klar verankerter Ausstiegspfad aus Öl und Gas

– der Abbau von Hürden im Wohnrecht

– eine solide Wärmeplanung

 „Wer nicht mehr von Öl- und Gaspreisen abhängig ist, gewinnt in der aktuell angespannten geopolitischen Lage Preisstabilität und Versorgungssicherheit. Gleichzeitig stärken Investitionen in erneuerbare Wärme die heimische Wirtschaft“, betont Prechtl-Grundnig. Allein im Rekordjahr 2024 wurden durch den Heizungstausch Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro ausgelöst, mit entsprechenden Einnahmen für den österreichischen Staatshaushalt.

 Für den EEÖ darf der geplante Wiederanlauf im November nicht nur ein kurzfristig wirksamer Zwischenschritt sein. „Wärmewende funktioniert nicht mit einer Förder-Achterbahn, sondern durch Kontinuität und eine politisch getragene Planbarkeit. Nur dann können Haushalte, Unternehmen und die Branche das notwendige Vertrauen entwickeln. Es braucht mehr als ein stockendes Förderinstrument, es braucht einen langfristig verlässlichen Transformationsrahmen für die Wärmewende “, so Prechtl-Grundnig abschließend.

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